Dipl.-Psych. Nele Sehrt | Praxis für Sexual- & Paartherapie, Dozentin & Autorin
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Paartherapie & Beziehungsberatung
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Paartherapie setzt meist da an, wo bisherige Muster ihre Wirkung verlieren – wenn sich destruktive Schleifen entwickeln, innere Distanzen wachsen oder Hilflosigkeit den gemeinsamen Alltag prägt. Denn es ist unmöglich und nicht mit dem Leben vereinbar, die Glücksgefühle der beginnenden Liebesbeziehung auf ewig festzuhalten, im Alltag für alles offen zu sein oder allem zuzuhören – die Enttäuschung ist eine Frage der Zeit. Glück liegt im Auge des Betrachters und ist damit kein Zustand, sondern ein Prozess. Ein Prozess, den es zu erhalten oder neu zu verhandeln gilt.

Eine Paarbeziehung fordert Menschen in besonderer Weise heraus – nicht nur durch das tägliche Miteinander, sondern auch durch die Lebensphasen, die sie gemeinsam durchlaufen. Dazu zählen Elternwerden und -sein, die Konfrontation mit eigenen biografischen Themen, unterschiedliche Sehnsüchte und Umgangsweisen, der Auszug erwachsener Kinder oder der Eintritt in das Rentenalter. Zudem können psychische und körperliche Erkrankungen, Neurodivergenz (z. B. ADHS) oder der Wunsch nach Beziehungsöffnung die Kommunikation, Nähe, Struktur und das gegenseitige Verständnis auf besondere Weise beanspruchen. Solche Phasen verlangen Anpassung und bringen oft Wachstumsschmerzen mit sich – besonders dann, wenn vertraute, aber nicht mehr hilfreiche Strategien überprüft werden müssen.
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Wenn der Versuch, Konflikte gemeinsam zu klären, erfolglos bleibt, verliert die Beziehung an Qualität und kostet irgendwann mehr Kraft, als sie einmal gegeben hat. Das anfangs so intensive Wir wird zu einem Du und einem Ich. Menschen greifen auf erlernte Schutzstrategien zurück, fühlen sich im Miteinander unwohl oder unverstanden. Auch wenn es oft so wirkt, als leide eine Person stärker: Wenn sich jemand ärgert oder zurückzieht, betrifft das in der Regel beide – nur aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Dynamik gerät ins Stocken, Positionen verhärten sich, und manchmal tauchen Trennungsgedanken auf. Wie kommt man da wieder heraus? Dabei unterstütze ich dich und euch gerne.
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beziehungsvielfalt: offen, poly, individuell
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Beziehungen können ganz unterschiedlich gestaltet sein – monogam oder offen, queer, cis, polyamor, als Paar oder in Mehrpersonenkonstellationen. Jede dieser Formen bringt eigene Dynamiken, Wünsche und Spannungsfelder mit. Entscheidend ist, wie ein Beziehungssystem – unabhängig von seiner Struktur – Kontakt, Verständigung und Verbundenheit herstellen kann. An alle queeren, neurodivergenten und nicht-monogamen Lebensweisen – offene Beziehungs- und Familienmodelle, Polyküle, KNM, BDSMF und LGTBQIA*: Ich freue mich, mit dir und euch zu arbeiten.
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methoden & themen
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In meiner Arbeit nutze ich verschiedene paartherapeutische Schulen und Methoden – darunter systemische Paartherapie, differenzielle Paartherapie, emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) sowie psychodynamische und verhaltensorientierte Zugänge – um für beide/alle Beziehungspersonen einen passenden, individuell abgestimmten Prozess anbieten zu können. Grundlage all dessen ist eine systemische Haltung, in der zwei Perspektiven gleichzeitig bestehen dürfen, Zusammenarbeit auf Augenhöhe stattfindet und die Expertise für das eigene Leben immer bei der einzelnen Person bzw. bei den Beziehungspersonen liegt. So kann ein Raum entstehen, in dem beide Beteiligten gesehen werden und Veränderung möglich wird.

Eine Paartherapie oder Beziehungsberatung kann helfen, wenn ...
  • Konflikte (unausgesprochene Spannungen, Schweigen, Streit, Grenzüberschreitungen) den Beziehungsalltag bestimmen,
  • sich eine Beziehungsperson ignoriert, abgelehnt, eingeengt oder kontrolliert fühlt,
  • äußere Umstände (Kind/er, Kinderwunsch & Kinderlosigkeit, Affären, Patchwork, Schwiegereltern, ...) die Paarbeziehung belasten,
  • psychische Erkrankungen (Depression, Sucht, Angst, ...) oder Neurodivergenz (ADHS, Autismus) das Miteinander herausfordern,
  • die körperliche Zuneigung (Nähe, Intimität, Sexualität) einseitig ist oder kaum noch stattfindet (inkl. Kinks, Fetische & BDSM),
  • die Beziehung geöffnet werden soll oder zu schnell geöffnet wurde (Polyamorie, KNM, offene Familienmodelle & Co-Parenting),
  • kulturelle Unterschiede sowie unterschiedliche Werte- und Rollenverständnisse zu wiederkehrenden Spannungen führen,
  • Lebenskrisen, körperliche oder chronische Erkrankungen, Sterbe- oder Trauerprozesse die Beziehung verändern,
  • Trennungsgedanken den Beziehungsalltag prägen oder eine Beziehung nach der Trennung nicht abgeschlossen werden kann.

Wenn bei dir oder euch der Wunsch nach Veränderung besteht, dann freue ich mich auf deine und eure Kontaktaufnahme. ​Hinweis: Eine Beziehung ist keine anerkannte Erkrankung und daher eine reine Selbstzahlerleistung.
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​Verlauf, Dynamik und Prozess einer Paartherapie
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Paartherapie kann bereits nach wenigen Sitzungen zu einer ersten Entlastung führen, weil Zusammenhänge klarer und Muster sichtbar werden, die zuvor schwer greifbar waren. Gleichzeitig gehört es zum therapeutischen Prozess, dass durch das Ansprechen schwieriger oder verletzlicher Themen vorübergehend auch mehr Unruhe oder Betroffenheit entstehen kann. Beides – Entlastung und kurzfristige Verunsicherung – ist Teil eines ernsthaften Veränderungsprozesses.
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Das Zeitintervall zwischen den Sitzungen legt ihr gemeinsam mit mir fest. Es liegt meist zwischen zwei und vier Wochen und richtet sich nach Bedarf, Tempo und Belastbarkeit. Menschen entwickeln sich ein Leben lang weiter – und auch Beziehungsgestaltung ist erlernbar. Gerne begleite ich dich und euch ein Stück auf diesem Weg.
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Nele Sehrt


​• Diplom-Psychologin (BDP)
• Klinisch Sexologin (1. Niveau, ZISS)
• Sexualtherapeutin (DGfS)
• Paartherapeutin (DGFS, EFT)
• Psychotherapeutin i.A. (ST) ​
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• Systemische Therapeutin (SG)
• Trauma- & Suchttherapeutin (igst)
• Supervisorin (DGfS) 
• Dozentin (igst, spt, BIF)
• Autorin & Kolumnistin
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Praxis für Sexual- & Paartherapie


​Dipl.-Psych. Nele Sehrt
Süderstraße 159a
Hinterhof, 1. OG rechts
20537 Hamburg

praxis[@]nelesehrt.de
www.nelesehrt.de

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