Dipl.-Psych. Nele Sehrt | Praxis für Sexual- & Paartherapie, Dozentin & Autorin
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TRAUMA & TRAUMATHERAPIE
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Das Leben konfrontiert uns mit Erfahrungen, die uns herausfordern, überfordern oder unsere bisherigen Bewältigungsstrategien an ihre Grenzen bringen. Nicht jedes belastende Ereignis ist ein Trauma – und die Intensität einer Erfahrung lässt sich nicht objektiv einteilen. Entscheidend ist, wie ein Ereignis im eigenen Körper und Erleben verarbeitet werden kann. Wenn Bewältigungsmöglichkeiten nicht ausreichen, können körperliche und psychische Reaktionen auftreten wie Herzrasen, innere Unruhe, Schlafstörungen, Übererregung, Rückzug, emotionale Abflachung oder das Gefühl, „wie neben sich zu stehen“.
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Belastungen, die in Kindheit oder Jugend erlebt wurden, können ganz unabhängig von traumatischen Erfahrungen bis weit ins Erwachsenenleben hineinwirken. Sie beeinflussen Bindungsverhalten, Emotionsregulation, Selbstwert, Beziehungen und den Umgang mit Stress. Viele der Strategien, die dabei entstehen, sind aus systemischer Sicht zunächst Lösungsversuche – oft sinnvoll, schützend oder notwendig im ursprünglichen Kontext – können aber später als hinderlich erlebt werden. Psychotherapeutische Arbeit kann helfen, diese Muster neu zu verstehen und alternative Handlungsspielräume zu entwickeln.
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BELASTENDE EREIGNISSE UND TRAUMATISCHE ERFAHRUNGEN
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In der Psychotraumatologie wird zwischen belastenden Lebensereignissen und potenziell traumatischen Ereignissen unterschieden: Belastende Ereignisse sind natürliche Ereignisse in unserem Leben und beschreiben Situationen, die emotional fordernd sind und Anpassungsprozesse verlangen (z. B. Veränderungen im sozialen Umfeld, Trennung, berufliche Krisen, Übergänge wie Elternwerden oder Auszug der Kinder). Sie können Stressreaktionen auslösen, sind jedoch nicht automatisch traumatisch.

Potentiell traumatische Ereignisse sind Erfahrungen, die mit einer realen oder subjektiv erlebten Bedrohung für die eigene körperliche oder psychische Integrität verbunden sind – etwa Unfälle, Gewalt, Missbrauch, Krieg, Naturkatastrophen oder plötzliche Verluste.
Sie können ein Trauma auslösen, müssen aber nicht. Das individuelle Erleben und der Kontext sind entscheidend. Diese Differenzierung ist wichtig, weil nicht jedes belastende Ereignis therapeutisch als Trauma behandelt werden muss – und weil auch scheinbar „kleinere“ Erfahrungen große Wirkung haben können.
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WANN TRAUMATHERAPIE HILFREICH SEIN KANN
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Ein traumatherapeutischer Prozess kann sinnvoll sein, wenn du dich über einen längeren Zeitraum mit einem oder mehreren der folgenden Phänomene beschäftigst:

Akute Belastungsreaktion
Reaktionen in den ersten Stunden oder Tagen nach einem außergewöhnlich belastenden Ereignis – etwa starke innere Unruhe oder Übererregung, Angst, Benommenheit oder Leere, Desorientierung, Rückzug, Schlafstörungen oder das Gefühl, „neben sich zu stehen".
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Anpassungsstörung
Anhaltende Belastung nach einem einschneidenden Lebensereignis oder einer größeren Veränderung über Wochen oder Monate – häufig mit gedrückter Stimmung, Überforderungsgefühl, sozialem Rückzug, Konflikten im Umfeld, Konzentrationsproblemen oder verstärktem Konsum von Alkohol, Medikamenten oder anderen Substanzen.

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
Später einsetzende oder länger anhaltende Reaktionen auf eine extrem bedrohliche Erfahrung – gekennzeichnet durch wiederkehrendes Erleben (Flashbacks, Albträume, Dissoziation), Vermeidung, emotionale Abflachung, starke innere Anspannung, Schreckhaftigkeit, Schlafstörungen und teils wechselnde Verläufe zwischen Besserung und erneuter Belastung.
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das könnte für dich nützlich sein
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Die Behandlung psychischer Folgen von Gewalt, Missbrauch oder Traumatisierung ist grundsätzlich eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen – sofern sie von approbierten Psychotherapeut:innen oder Ausbildungstherapeut:innen unter Kassenzulassung durchgeführt wird. Wenn du in deiner Kindheit oder Jugend sexuelle Übergriffe im familiären Umfeld oder in einer Institution erlebt hast, kann zusätzlich eine Kostenübernahme durch den Fonds Sexueller Missbrauch möglich sein. Die Antragstellung wird von geschulten Beraterinnen begleitet und häufig zeitnah bewilligt.

Ich befinde mich aktuell in der Approbationsausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin mit traumasensiblen Schwerpunkt und biete voraussichtlich ab Mai 2027 als Ausbildungstherapeutin unter regelmäßiger Supervision psychotherapeutische Behandlungen an. Da eine fachlich fundierte traumatherapeutische Begleitung zentral ist, lohnt sich für die Therapeut:innensuche zudem ein Blick in das Therapeut:innen-Verzeichnis der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DEGPT).​
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​THERAPIEFORMEN & METHODEN​

  • DBT: Dialektisch-behaviorale Therapie
  • EMDR: Eye Movement Desensitization Reprocessing
  • IRRT: Imagery Resripting & Reprocessing Therapy
  • TRUST: Techniken Ressourcenfokussierter Und Symbolhafter Traumabearbeitung
  • PITT: Psychodynamische Imaginative Trauma Therapie
  • Ego-State-Therapie​​
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Nele Sehrt


​• Diplom-Psychologin (BDP)
• Klinisch Sexologin (1. Niveau, ZISS)
• Sexualtherapeutin (DGfS)
• Paartherapeutin (DGFS, EFT)
• Psychotherapeutin i.A. (ST) ​
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• Systemische Therapeutin (SG)
• Trauma- & Suchttherapeutin (igst)
• Supervisorin (DGfS) 
• Dozentin (igst, spt, BIF)
• Autorin & Kolumnistin
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Praxis für Sexual- & Paartherapie


​Dipl.-Psych. Nele Sehrt
Süderstraße 159a
Hinterhof, 1. OG rechts
20537 Hamburg

praxis[@]nelesehrt.de
www.nelesehrt.de

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